Die 6-Monats-Frist ist eine der häufigsten Stolperfallen für Expats und internationale Fachkräfte in Deutschland. Wer sie verpasst, riskiert empfindliche rechtliche Konsequenzen.
Wann beginnt die Frist?
Die Frist beginnt mit der Anmeldung des Wohnsitzes beim Einwohnermeldeamt — nicht mit der Einreise nach Deutschland. Viele Expats übersehen diesen Unterschied und verlieren wertvolle Zeit.
Was passiert nach Ablauf der Frist?
Nach sechs Monaten erlischt die Fahrberechtigung mit dem ausländischen Führerschein automatisch. Wer danach ohne gültige deutsche Fahrerlaubnis fährt, macht sich nach § 21 Straßenverkehrsgesetz (StVG) strafbar — dies kann Geldstrafen und im Wiederholungsfall sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen.
Wie Expats die Frist sicher einhalten
- Termin bei der Fahrerlaubnisbehörde sofort nach Wohnsitzanmeldung buchen
- Beglaubigte Übersetzung frühzeitig in Auftrag geben
- Prüfen, ob das Herkunftsland in Anlage 11 FeV gelistet ist
Mit rechtzeitiger Planung lässt sich die Frist in aller Regel problemlos einhalten, selbst bei längeren Bearbeitungszeiten der Behörde.